Leonhardiritt 2026

Beidl – Anlässlich des 125-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Beidl wird am Pfingstmontag, den 22. Mai, eine lange währende Tradition neu belebt: der Leonhardiritt. Erstmals seit Pfingsten 2008, als anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Soldaten- und Reservistenkameradschaft in Beidl ein Leonhardiritt stattfand, zieht die festliche Reiterprozession wieder durch die Fluren rund um den Ort. 

Im Mittelpunkt des traditionsreichen Festes steht der christliche Glaube, der sich insbesondere im feierlichen Ablauf und dem Segen für Reiter und Pferde widerspiegelt. Der Tag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst, bei dem die Gemeinde gemeinsam zusammenkommt, um das Jubiläum der Feuerwehr gebührend zu begehen. Im Anschluss formiert sich der Leonhardiritt, der von einem Kreuz sowie drei Reitern angeführt wird, die die Standarten der ehemaligen politischen Gemeinden Beidl, Schönficht und Lengenfeld tragen – ein Symbol für die Verbundenheit und das geschichtliche Erbe der Region. 

Hinter diesen vorausreitenden Standardenträgern folgen mehrere Festwagen mit den Ehrengästen des Jubiläums, die den Umritt in würdiger Begleitung gestalten. Ein besonderes Highlight ist der Festwagen mit den vier Ältesten der Pfarrei. Traditionell nehmen diese stets einen Ehrenplatz ein; in diesem Jahr sitzen die beiden ältesten Herren und die ältesten Frauen der Pfarrei Beidl zusammen in einem liebevoll geschmückten Landauer der ehm. Pfarrei Beidl, was die Wertschätzung für die langjährigen Gemeindemitglieder unterstreicht. 

Der Umritt selbst erstreckt sich über knapp vier Kilometer und führt durch die  Fluren rund um Beidl. Dabei genießen Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen die einzigartige Szenerie und spüren die tiefe Verwurzelung des Brauchtums in der lokalen Gemeinschaft. Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt findet ein weiterer Höhepunkt statt: Weihbischof Graf erteilt am Leonhardialtar den feierlichen Segen für Reiter und Pferde. Dieser Moment verbindet Glauben, Tradition und Gemeinschaft auf besondere Weise und symbolisiert den Schutz, den der Heilige Leonhard den Tieren und ihren Besitzern zukommen lässt. 

Das Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Beidl geht vom 22. bis 25. Mai. Neben dem festlichen Höhepunkt des Leonhardiritts am Pfingstmontag erwartet Besucher ein vielfältiges Programm, das das Engagement und die Geschichte der Feuerwehr in den Mittelpunkt stellt.  

Mit der Wiederbelebung des Leonhardiritts zeigt die Freiwillige Feuerwehr Beidl eindrucksvoll, wie lebendige Traditionen auch nach vielen Jahrzehnten ihre Bedeutung behalten und Gemeinschaft stiften können. Das 125-jährige Bestehen wird so zu einem Fest der Erinnerung, des Glaubens und der gemeinsamen Freude am kulturellen Erbe. Alle Pferdeliebhaber, Reiter und Pferdekutschen sind eingeladen, sich am Umritt zu beteiligen. Weitere Info´s bei Peter Preisinger 0160 9100 9200 oder unter www.Beidl.net und auf Instagram. 

Fahrt ins Blaue von der Gruppe „Hutzernachmittag 60+ Beidl“

Die Gruppe „Hutzernachmittag 60+“ unternahm kürzlich eine gut geplante Fahrt ins Blaue, die von Heidi und Joe Weigl sowie Margit Rupprecht bis ins Detail organisiert wurde. Die Reise führte die Teilnehmer über Eger und weiter in den Osten. 

In Novy Kostel  genoss die Gruppe im Hotel „U Špejcharu“ ein ausgezeichnetes Mittagessen, das für beste Stimmung sorgte. Ein besonderer Höhepunkt war die Maiandacht, mit Pfarrer Thomas Thiermann in der Wallfahrtskirche Maria Kulm. Die besinnliche Andacht fand großen Anklang bei den Teilnehmern und bot eine willkommene Gelegenheit zur Einkehr und zum gemeinsamen Gebet. 

Auf dem Rückweg kehrte die Gruppe im Gasthof Prinzregent-Luitpold  Bruischütz in Waldsassen ein, wo bei Kaffee und Kuchen der Tag gemütlich ausklang. Pfarrer Thiermann bedankte sich bei Heidi und Joe Weigl ausdrücklich für ihre jahrelange engagierte Bewirtung bei den 60+ Nachmittagen im Pfarrheim. Ihr Einsatz habe entscheidend zum Gemeinschaftsleben der Gruppe beigetragen. 

Insgesamt war die Fahrt ein gelungenes Erlebnis voller schöner Eindrücke, guter Gespräche und gemeinsamer Zeit – eine gelungene Abwechslung für alle Beteiligten des Hutzernachmittags 60+.